Wie viele Fragen muss man beim Einbürgerungstest richtig haben?
Einbürgerungstest: Wie viele richtige Antworten brauchst du zum Bestehen? Alle Infos zu Bestehensgrenze, Wiederholung und was passiert, wenn du knapp scheiterst.
Das ist eine der ersten Fragen, die sich fast jeder stellt, der den Einbürgerungstest ablegen will: Wie gut muss ich eigentlich sein? Wie viele Fehler darf ich mir erlauben?
Die Antwort ist klar und einfach nachzuvollziehen.
Die Bestehensgrenze
Der Einbürgerungstest besteht aus 33 Fragen. Um zu bestehen, musst du mindestens 17 davon richtig beantworten. Das entspricht einer Erfolgsquote von etwas mehr als 51 Prozent.
Das bedeutet auch: Du kannst bis zu 16 Fragen falsch beantworten und besteht trotzdem. Das gibt vielen Menschen, die sich unsicher fühlen, eine gute Orientierung. Es geht nicht darum, perfekt zu sein.
Woher kommen die 33 Fragen?
Das BAMF hat einen festen Pool von 310 Fragen veröffentlicht. Alle 310 Fragen sind öffentlich zugänglich, inklusive der richtigen Antworten. Deine 33 Testfragen werden aus diesem Pool ausgewählt.
300 der 310 Fragen gelten für ganz Deutschland. Die restlichen 10 sind spezifisch für das Bundesland, in dem du deinen Wohnsitz hast. Im Test kommen also 23 bundesweite und 10 landesspezifische Fragen zusammen.
Was passiert, wenn du nicht bestehst?
Du kannst den Test einfach wiederholen. Es gibt keine Wartezeit zwischen den Versuchen und auch keine Begrenzung, wie oft du ihn ablegen darfst. In der Praxis schaffen die meisten Menschen den Test beim zweiten Anlauf, wenn sie sich nach dem ersten Versuch gezielt auf die Bereiche konzentrieren, in denen sie Schwächen hatten.
Das Testergebnis bekommst du noch am selben Tag. Auf der Ergebnisbescheinigung steht, wie viele Fragen du richtig beantwortet hast. Das gibt dir einen guten Hinweis, wo du beim nächsten Mal mehr Energie reinstecken solltest.
Wie schwer ist der Test wirklich?
Die meisten Teilnehmer berichten, dass der Test machbar ist, wenn man sich ausreichend vorbereitet. Die Schwierigkeit liegt weniger in den Fragen selbst als im Umfang des Stoffs. 310 Fragen klingen nach viel, aber viele Themen hängen inhaltlich zusammen und wiederholen sich in verschiedenen Varianten.
Wer die Grundprinzipien des deutschen Grundgesetzes versteht, wer weiß, wie Bundestag und Bundesrat funktionieren und wer sich mit der deutschen Geschichte grundlegend auskennt, wird einen Großteil der Fragen ohne Probleme beantworten können.
Wie lange sollte man lernen?
Das hängt von deinen Vorkenntnissen ab. Wer bereits lange in Deutschland lebt und die Sprache gut beherrscht, braucht oft nur zwei bis drei Wochen aktive Vorbereitung. Wer weniger Hintergrundwissen mitbringt, sollte sich vier bis sechs Wochen Zeit nehmen.
Entscheidend ist nicht, wie viele Stunden du insgesamt investierst, sondern wie du lernst. Wer die Fragen nur liest, ohne sich selbst zu testen, unterschätzt leicht, wie viel er wirklich behalten hat. Aktives Üben in Form von Quizfragen ist deutlich effektiver als passives Lesen.
Wo kannst du alle 310 Fragen üben?
Auf PassCitizen sind alle 310 offiziellen Fragen kostenlos verfügbar, sortiert nach Thema und Bundesland. Du kannst einzelne Kapitel gezielt üben oder einen kompletten Mock-Test mit 33 Fragen absolvieren, um dich auf die echte Prüfungssituation vorzubereiten. Kein Account, kein Download, direkt im Browser.
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