Einbürgerung Kosten 2026: Die vollständige Übersicht der Gebühren
Was die Einbürgerung 2026 kostet, klar aufgeschlüsselt: von der Gebühr von 255 Euro über den Test bis zu Unterlagen und möglicher Gebührenbefreiung.
Die deutsche Staatsbürgerschaft ist im Vergleich zu manchen anderen Ländern nicht teuer, doch die bekannte Hauptgebühr ist nicht alles. Drumherum kommen einige kleinere Kosten, und die Gesamtsumme hängt von der Familiensituation und den benötigten Unterlagen ab. Hier steht, womit Sie 2026 rechnen sollten.
Die Einbürgerungsgebühr
Die Kerngebühr beträgt 255 Euro pro erwachsener Antragstellerin oder erwachsenem Antragsteller. Das ist die Gebühr für die Bearbeitung der Einbürgerung und in ganz Deutschland gleich. Werden minderjährige Kinder gemeinsam mit einem Elternteil eingebürgert, ermäßigt sich die Gebühr auf 51 Euro pro Kind, sofern sie zeitgleich mit dem Elternteil eingebürgert werden. Ein Kind, das allein einen Antrag stellt, zahlt die vollen 255 Euro.
Für eine alleinstehende erwachsene Person ist also vor allem die Zahl 255 Euro wichtig. Für eine Familie aus zwei Erwachsenen und zwei Kindern, die gemeinsam eingebürgert werden, belaufen sich die Gebühren auf rund 612 Euro.
Die Gebühr für den Einbürgerungstest
Der Einbürgerungstest kostet 25 Euro pro Versuch. Diese Gebühr geht an die Prüfstelle, nicht an die Einbürgerungsbehörde, und sie kommt zur Gebühr von 255 Euro hinzu. Wer beim ersten Versuch nicht besteht, kann den Test wiederholen, doch jeder weitere Versuch kostet erneut 25 Euro.
Wer vom Test befreit ist, etwa wegen eines deutschen Schulabschlusses, spart diese Kosten vollständig.
Sprachzertifikat und Unterlagen
Die übrigen Posten sind keine offiziellen Einbürgerungsgebühren, sondern Ausgaben, die unterwegs anfallen. Eine B1-Prüfung kostet bei einem Prüfungsanbieter meist zwischen 150 und 250 Euro, wobei Sie möglicherweise bereits ein geeignetes Zertifikat aus einem Integrationskurs oder der Schule besitzen. Dazu können beglaubigte Kopien, offizielle Übersetzungen ausländischer Dokumente und manchmal eine Apostille oder eine Geburtsurkunde aus dem Herkunftsland kommen. Diese Kosten schwanken je nach Nationalität und Papieren stark.
Zusammengenommen geben die meisten alleinstehenden Antragstellenden zwischen 400 und 600 Euro aus, wenn Gebühr, Test und Unterlagen addiert werden.
Wann die Gebühr ermäßigt oder erlassen wird
Bei geringem Einkommen oder beim Bezug bestimmter Leistungen können Sie eine Ermäßigung oder einen Erlass der Einbürgerungsgebühr beantragen. Die Behörde entscheidet darüber im Einzelfall, und in der Regel müssen Sie Ihre finanzielle Lage darlegen. Besonders bei Familien lohnt sich das, weil sich mehrere volle Gebühren sonst schnell summieren. Es ist sinnvoll, direkt bei der Einbürgerungsbehörde zu fragen, statt anzunehmen, dass der volle Betrag fällig ist.
Wo der Test ins Bild passt
Von all diesen Kosten ist der Einbürgerungstest derjenige, auf den sich eine gründliche Vorbereitung am meisten lohnt, denn ein nicht bestandener Versuch bedeutet erneut 25 Euro und das Warten auf einen neuen Termin. Auf PassCitizen können Sie den gesamten offiziellen Fragenkatalog kostenlos lernen, nach Themen sortiert und mit den bundeslandspezifischen Fragen, dazu vollständige Probeprüfungen im echten Format. Eine Anmeldung ist nicht nötig.
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